Schwetzendorf. So ein Glück! Nach ein paar Regentagen kam der Spätsommer rechtzeitig zurück, um uns tagsüber nochmal warme Sonnenstunden zu bescheren.
Abends ließ sich der kühle Herbstbeginn dann freilich nicht mehr verleugnen, doch das Publikum war größtenteils warm angezogen oder gut mit Decken ausgerüstet – und wer doch ohne kam, wurde von Doris Pilhofer-Horsch mit Decke oder Sitzkissen versorgt. Mit warmer Quiche und vor allem der wunderbaren Musik von Watzlaff war die septemberliche Abendkälte schnell vergessen: Das Publikum verliebte sich gleich auf den allerersten Ton in die Musik von Ilonka Vöckel und Eric Ehmer.
Und den beiden war anzusehen, wie viel Spaß sie hatten und mit welcher Freude sie die glücklichen Gesichter aus dem Publikum erfüllten.
Ilonka Vöckel ©Klaus Helgert
Mit viel Charme, guter Laune und einer großen Nähe zum Publikum gestalteten sie einen wunderbaren Konzertabend.
Es waren zwei kurzweilige Stunden durch alle Gefühlszustände: Romantische und traurige Stücke gab es ebenso wie Lieder über die Liebe und die Lebenskünstler. Partystimmung gab es bei „Those were the days“ oder „Crazy“, Staunen über eine ganz eigene Interpretation bei „Valerie“.
Ilonka beeindruckte nicht nur durch ihre Stimme, sondern auch den souveränen Einsatz der Begleitinstrumente wie Ukulele, Stompbox und Melodica (uns war nicht bewußt, dass wir deren Klang seit unserer Kindheit vermissen!). Und auch Eric überraschte neben seiner Fingerfertigkeit an der Gitarre durch eine schöne Singstimme – die wunderbar mit der Ilonkas harmoniert.
Eric Ehmer ©Klaus Helgert
Das Feedback aus dem Publikum war durchweg begeistert. Und die Künstler? Die schwärmen von ihrem fantastischen Publikum, das ihnen einen unvergesslichen Abend geschenkt hat.