Thon-Dittmer-Palais

Standing Ovations für die Herzbuben mit Dame

Am 28. Juni sorgten drei Tenöre und eine Sopranistin im Thon-Dittmer-Palais für Bombenstimmung – und auch eine Sopranistin kann ein großartiges Nessun dorma singen!

Was für ein Abend! Drei Tenöre und eine Sopranistin durften sich am 28. Juni so richtig austoben. Und das taten sie.

Die vier präsentierten bei bestem Wetter und in bes­ter Laune ihre liebs­ten Arien, Duette und Musi­cal-Songs. So sorgte Juan Carlos Falcón mit seiner Version von Never enough aus „The greatest Show­­man“ für Gänse­haut. Alexandros Tsilogiannis wun­­derte sich mit La donna é mobile über die Frauen – und Camille Schnoor hat­te mit Meine Lip­pen, sie küssen so heiß die passende Replik parat.

Maximilian Mayer drückte mit „Freunde, das Leben ist lebens­wert genau das aus, was die meis­ten an diesem Abend empfanden.

Beeindruckend waren auch die Duette, allen vo­ran Lippen schweigen, gesungen von Maximilian Mayer und Camille Schnoor. Denn die beiden sind auch im echten Leben ein Paar, was aus dem Stück etwas ganz Besonderes machte; nicht nur für die Sänger selbst, die sonst – wie sie selbst finden – viel zu selten miteinander auf der Bühne stehen.

Spätestens bei dem großen Finale gab es dann auch für das Publikum kein Halten mehr, sie dankten den Künstlern mit anhaltendem Applaus und Standing Ovations für einen wunderschönen Galaabend. Und Nessun Dorma war auch wirklich einmalig, denn hier sangen alle Sänger ge­mein­sam. Wirklich alle, auch die Sopranistin Camille Schnoor, die mit einer unglaublichen stimmlichen Wucht ihren Platz unter den Tenören einforderte.

Begleitet wurden die Sänger von einem erst­klassigen Ensemble aus Musikern des Staats­the­a­ters am Gärtnerplatz in München und des Phil­harmonischen Orchesters Regensburg unter der Leitung von Andreas Kowalewitz, der die Stücke auch arrangiert hat. Einen ganz besonderen Applaus verdiente sich an diesem Abend Patrick Siebenborn, der als Conferencier klug, charmant und witzig durch den Abend führte. Eigentlich im Hauptberuf Posaunist, aber wie wir nun festgestellt haben auch sprachlich der geborene Entertainer, brachte Patrick das Publikum immer wieder zum Lachen – und sogar zum Singen. Und gelernt haben wir auch noch was, nämlich wie das mit den Honignymphen so ist…

 

Und das Publikum? Die Reaktionen, die wir erhalten haben sind für uns Kulturoptimisten die reine Freude: Einhellig begeistert und ein großes Verlangen nach einer Fortsetzung oder Wieder­holung… die wird es auch ganz bestimmt geben!

Die Mittelbayerische Zeitung war auch da – und titelte: „Herzbuben in Höchstform“. Den Artikel finden sie → hier, leider hinter der Bezahl­schranke.

Interview mit Maximilian Mayer und Camille Schnoor

Maximilian und Camille waren vor dem Konzert in Regensburg und haben das Thon-Dittmer-Palais besichtigt… und wir hatten die Möglichkeit, den beiden ein paar ganz persönliche Fragen zu stellen. → Hier geht’s zum Interview.

Camille Schnoor und Maximilian Mayer

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