Making Of

Genesis Regensburg

Die Illumination von St. Ulrich am Dom ist ab dem 11. November zu sehen. Die Immersive Art-Show Genesis erzählt die ersten Tage der Schöpfungsmusik mit Musik und eindrucksvollen Animationen. Doch wie geht das?

Illumination des Regensburger Doms 2019 Foto Karin Weber

Immersive Art

bezeichnet eine neue Kunst­form, die sich zum Ziel setzt, dem Betrachter ein Eintauchen ins Kunstwerk zu ermögli­chen. Es werden mehrere Sinne an­gespro­chen, die scharfe Abgrenzung zwi­schen Be­trachter und Werk wird aufge­hoben. Dies geschieht mittels virtual Reality, Holografie oder digitalen Projektionen.

Darin unterscheidet sich die Immersive Art-Installation Genesis von der Dom-Illumi­nation 2019: Auch hier wird mit Projektionen, Musik, Tönen und Animatio­nen gearbeitet, der Be­trachter steht aber nicht vor dem Kunst­werk, sondern befin­det sich mitten­drin und kann sich frei darin bewegen.

Visuelle Inhalte und ein Modell

Der Content für Genesis existierte schon, da die Show bereits in Zürich ge­zeigt wurde. Das ist die halbe Miete. Um den Content an die architektoni­schen Besonderheiten von St. Ulrich anzu­passen und die Architektur in Sze­ne zu setzen, benötigt man ein 3D-Mo­dell des Kirchenraums. Ein solches erschafft man mittels 3D-Scans, in unserem Fall von etwa 30 Positionen aus.

Der 3D-Scanner

Positionen 3D-Scan

Die ersten 10 Positionen

Zwischenergebnis 3D-Scan

Der virtuelle Kirchenraum entsteht

modell innen sw

Modell vom Innenraum

modell aussen sw

Wie sich das Programm St. Ulrich von außen vorstellt…

Im 3D-Modell wird die Show virtuell nachgebaut. Die optimalen Platzierun­gen der Projektoren werden festgelegt, Bögen und Säulen definiert – und man kann einen ersten Eindruck gewinnen von dem, was einen erwartet.

Key Visual

So könnte es aussehen!